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Keywords:

Naturfotos, Naturfotografie, Landschaftsfotos, Landschaftsfotografie, Wanderfalke, Paarung

 


 

 

Aktualisierung: 27.01.2009

© 2007



Auch das Gebiet der Naturfotografie läßt sich nur schwer abgrenzen, denn auch hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Motive. Landschaften, Tiere und auch Gebäude in den Landschaften gibt es auch hier. Nur, werden i.d.R. keine Menschen abgebildet. Auch teure Reisen kann man sich zumindest dann sparen, wenn man sich auf die Natur vor der eigenen Haustür konzentriert. Eines ist jedoch gewiß: "Da sein" ist wichtiger als die beste Ausrüstung und technisches Wissen. Nichts kann die Zeit ersetzen, die man in der Natur verbringt. Und das ist auch gut so.

Die Naturfotografie umspannt ein riesiges und vielseitiges Spektrum, das für nicht wenige Fotografen zur Lebensaufgabe, ja zur Besessenheit werden kann. Und die Zeiten sind für Naturfotografen nicht gerade schlecht. Nie gab es eine größere Auswahl technisch hochwertiger Kameras und Objektive, so scharfe, feinkörnige und farblich hervorragende Filme. Zudem eröffnet die Digitalfotografie neue Möglichkeiten, zumal die dahinterliegende Technik noch lange nicht ausgereizt ist. Freizeit ist in der westlichen Welt ebenfalls genügend vorhanden und noch nie konnten so viele Naturparadiese in so kurzer Zeit und so kostengünstig erreicht werden.

Um zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen, genügt es nicht, nur die Technik zu beherrschen und auch gestalterische Fähigkeiten zu entwickeln. Ein guter Naturfotograf zeichnet sich auch dadurch aus, daß er die Tiere und Pflanzen gut kennt und möglichst viel über sie in Erfahrung bringt. Nicht umsonst tummeln sich in der Naturfotografie so viele Biologen.

Der Naturfotograf zerstört nicht was er liebt. Deshalb setzt er auf seiner "Pirsch" i.d.R. lange Brennweiten ein und die Tiere nicht unnötig zu stören. Am besten man beherzigt das Motto von National Geographic: "Anteilnehmen aber nicht eingreifen". Naturfotografie ist Entspannung, Kunst und Technik zugleich.

Die Naturfotografie hat noch eine wesentliche Eigenschaft, die sie von allen anderen Bereichen der Fotografie abgrenzt. Sie beschäftigt sich mit der Realität, der nackten Wahrheit. Und das ist für Manipulation kein Platz. Ich halte es da mit dem bekanntesten deutschen Naturfotografen Fritz Pölking, der in seinem Buch "Die große Fotoschule Natur" schreibt: "Wir leben heute in einer mehr oder weniger künstlichen Welt, aus der die Realitäten des Lebens - so gut oder soweit es geht - ausgeschlossen werden. Die Naturfotografie kann hier Bindeglied zu realen Leben sein; und eines weiß ich gewiß: durch die Naturfotografie - Tiere, Pflanzen, Landschaften - erfährt man mehr über das wirkliche Leben als durch irgendwas sonst auf der Welt." Wie wahr.

Was braucht man den nun als Grundausrüstung? Nun, wie gesagt neben einer möglichst professionellen SLR-Kamera ein oder mehrere Teleobjektive vorzugsweise mit Bildstabilisator und einem stabilen Stativ. 400-600 mm Brennweite sollten erzielt werden können. Dafür kann man natürlich auch Zoom-Objektive von hoher Qualität benutzen. Es ist eine gute Idee auch an einen Telekonverter zu Denken. Für Landschaftsaufnahmen ist ein Weitwinkelobjektiv im Bereich 17-40mm ratsam. Und da die Naturfotografie auch den Bereich der Makrofotografie mit einschließt, ist ein Makroobjektiv vom sagen wir 100 mm Brennweite sicher eine gute Wahl.

Ansonsten gilt auch für die Naturfotografie: Zu guten Ergebnissen gelangt man nur durch Erfahrung und das bedeutet nur allzuhäufig schmerzliche Lernprozesse. Aber ich kann Sie trösten: Es sind es dies süße Qualen.